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| Pressestimmen - Volkmar Staub | |||||||||||
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Talbewohner
Taliban Er
hat sich vorgenommen, seine Zuschauer "von der Verunsicherung über
die Verzweiflung in die Hoffnungslosigkeit zu stürzen"
aber da hat er sein Publikum wohl unterschätzt: Von
dem exponierten Freisitz aus möchte Staub seinem Publikum die Welt
erklären das leuchtet ein, denn wer so nahe am barrierefreien
Himmel hockt, Mit furchterregenden Augenbrauen Staub hat auch in seinem neuen Programm (Regie: Christian Bronder) keinerlei Scheu, durch die Zeitgeschichte zu rasen und immer wieder sehr unvermittelt bei der Tagespolitik zu bremsen. Dabei bringen ihn die Sarrazins, Schäubles oder Westerwelles bisweilen so in Rage, dass seine ohnehin beeindruckenden Augenbrauen noch furchterregender wirken und seine Bassstimme auch den letzten Kiekser im Publikum zum Verstummen bringt. Dann wieder lehnt sich Staub entspannt auf seinem Stuhl nach vorne, die Unterarme ruhen locker auf den Oberschenkeln. Ganz der Onkel, der seinen unwissenden, an seinen Lippen hängenden Zuhörern die Welt erklärt. Sogar wenn es immer wieder mal ein wenig derb und zotig wird... Auch
als Sänger macht Volkmar Staub eine gute Figur ganz vorne
an der Bühne gibt er wunderbar agil den Extremsport-Rapper, später
singt er den herzzerreißenden Glühbirnen-Blues Was
nun mit dem Stuhl war, sollten wir noch klären: Der brach aus unerklärlichen
Gründen nach der Pause zusammen Staub reagierte zwar witzig
mit: "Soviel zur Corpulent Identity"..., jedoch nicht halb so
spontan wie die Dame aus der ersten Reihe, die dem Kabarettisten ihren
Stuhl auf die Bühne reichte. Und die aus den hinteren Reihen gleich
Ersatz angeboten bekam. Von Hoffnungslosigkeit keine Spur. Badische
Zeitung / Heidi Ossenberg / 08. Oktober 2010
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