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Matthias
Deutschmann, Kabarettist und Kabarettautor wurde am 16. September 1958
in Betzdorf an der Sieg geboren.
Er studierte in Freiburg ansatzweise Biologie, bevor er mit Kollegen mit
der 'Schmeißfliege' seine erste Kabarettformation gründete.
1985 präsentierte er sein erstes Solo-Programm - 'Blinder Alarm'
- mit dem er auch im Juli 1985 erstmalig im Mehringhof-Theater zu Gast
war. Es folgten acht weitere Programme im Mehringhof-Theater mit mehr
als 300 Vorstellungen, darunter Programme wie 'AMOKKOMA - Geteilt entlassen'
- das politische Kabarett-Programm zur deutschen Wiedervereinigung (in
Zusammenarbeit mit Christian Kuhnert) und das absolute Erfolgsprogramm
'Wenn das der Füher wüßte', welches allein im Mehringhof-Theater
mehr als siebzig Mal zur Aufführung kam.
Darüberhinaus gab es Ko-Produktionen u.a. mit Volkmar Staub, sowie
Textarbeiten für Michael Quast und das Düsseldorfer Kom(m)ödchen.
Im August 1993 wurde Deutschmann von Intendant Stolte aus dem 'ZDF-Morgenmagazin'
entlassen, weil er in einem satirischen Kommentar zur Olympia-Bewerbung
Berlins für das Jahr 2000 den damaligen IOC-Präsidenten Samaranch
als 'Franco-Faschisten a.D.' bezeichnete.
1994 servierte er im Auftrag des SFB den Satire-Nachschlag in der ARD
im Anschluß an die Tagesthemen.
Matthias Deutschmann erhielt 1992 den Deutschen Kabarettpreis
und 1994 den Deutschen Kleinkunstpreis.
Mit 'Streng vertraulich' wird Matthias Deutschmann sein nunmehr 10 Solo-Kabarettprogramm
im Mehringhof-Theater präsentieren.
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