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Karten
Di. - Do.: 15,- / Ermäßigt 10,- €
Freitag: 15,- / Ermäßigt 13,- / Samstag 20,- / Ermäßigt
15,- €
Die aktuelle
Show von Fil.
Sämtliche Songs und Witze sind fast neu - ganz anders als früher.
Fil kommt
aus dem Ghetto, den Milchschaumplantagen des Märkischen Viertels.
Dennoch ist er kein Gangsta-Rapper geworden; da gibt er schon eher den
Verse knittelnden Politbarden.
Im gallischen Dorf würde man den selbst ernannten Singer/
Songwriter für seine Gesänge knebeln und an den Baum binden.
In Berlin wird Fil dafür von seinen Fans geliebt.
Bitterböse Beobachtungen mischen sich dabei mit den Nonsensreimen
selbstgebastelter Lieder in freejazzender
Konstantin-Wecker-Manier am Klavier oder mit
Reinhard-Mey-Attitüde an der Gitarre. Dieser Junge mit der Gitarre
hat eine eigene Kunstgattung erfunden, den Filettantismus.
"Fil ist so dünn wie das weiße Hemd, das ihm am Leib flattert
auf der Bühne des Kreuzberger Mehringhoftheaters. El Greco hätte
ihn als Verdammtenmodell gebrauchen können oder vielleicht besser
trotz Zen-Buddhismus und hypothetischer U-Bahn-Bildschirm-Vergötzung
als Seligen, umgibt ihn doch, wie er da barfuß herumhüpft,
das Flirren einer geradezu seraphischen Heiterkeit.
Fil hört auf seine innere Stimme, und in dieser Hingabe ist seine
perfekte Kunstfigur eine anima naturaliter christiana." (FAZ 2007)
"Es ist mit Fils Shows wie mit Schützenfesten: Man muss schon
Autoscooter fahren und Schnaps trinken mögen - und nicht zum Lachen
überredet werden wollen." (Berliner Zeitung 2004)
Und wieder alles ohne
Sharkey, denn man muss sich
von den Dingen trennen die einen gross gemacht haben,
sonst kann man nie wieder klein werden.
Läuft weniger
lang als letztes Jahr und da wars schon immer voll. Also aufgepasst.
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